simplicity – einfach bauen

simplicity – einfach bauen

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00:00:00: Wir tun heute so, als wenn wir so modern wären und irgendwas anderes machen müssen.

00:00:05: Das ist nicht der Weg!

00:00:06: Der Weg ist weiterdenken.

00:00:09: ja ich will ja nichts sagen dass wir jetzt nur bauen im wie im Jahrhundert.

00:00:13: da gab es viele soziale Probleme.

00:00:15: die wollen wir heute nicht mehr haben.

00:00:17: aber wir wollen die Elemente dies im Städtebau der Vergangenheit in selbstverständlich gab die wollen wird zurückholen und versuchen sie unsere Zeit zu übertragen.

00:00:30: Herzlich willkommen zur neuen Folge von Simplicity einfach bauen, in der wir auch heute wieder Denkansätze rund um das einfache Bauen beleuchten.

00:00:39: Unterstützt vom KS Original dem Markenverbund mittelständischer Kalk-Sandsteinhersteller darf ich Rebecca Pottgüter Head of Communications bei HPP Architekten diesen Podcast hosten.

00:00:51: Wir möchten heute die städtebauliche Perspektive einnehmen und welchen besseren Gast als Professor Christoph Meckler könnte mir hierfür begrüßen.

00:00:59: Ich freue mich sehr, sehr, dass ich hier sein darf.

00:01:03: Freu mich auch!

00:01:05: Ich stelle Sie kurz vor falls es jemanden geben sollte der sie nicht kennt.

00:01:09: Prof.

00:01:09: Mecklar ist Architekt- und Stadtplaner in Frankfurt am Main.

00:01:13: Sein Büro indem wir gerade sitzen fast heute rund siebzig Mitarbeitende.

00:01:18: Er war Inhaber des Lehrstuhls für Städtebau an der TU Dortmund und hat vor fast zwanzig Jahren zusammen mit Wolfgang Sonne das Deutsche Institut für Stadtbaukunst gegründet, dass er bis heute auch leitet.

00:01:30: Das Institut versteht sich als Forum, dass künstlerische soziale ökonomische ökologische und kulturelle Aspekte des Städtepaus zusammenführt – mit dem erklärten Ziel eines nachhaltigen, dauerhaften und schönen Bauens!

00:01:46: Herr Meckler, genau diese Zielsetzung möchten wir heute im Kontext unseres Podcast-Themas beleuchten.

00:01:52: Ich würde dazu direkt als erstes zitieren und zwar den Titel der sechzehnten Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt durch Ihr Institut im August XXVI initiiert also findet bald statt.

00:02:07: Statt nicht nur einfacher bauen sondern einfach auch richtige Stadt bauen das finde ich schon mal ein sehr einen schönen Satz.

00:02:16: und die Frage, nämlich wie wir die richtige Stadt bauen.

00:02:22: War das damals der Beweggrund, ihr Institut zu grümpfen?

00:02:26: Ja, ein ganz eindeutlicher, weil wir schaffen keine Außenräume.

00:02:34: Der öffentliche Raum ist in unseren heutigen Planungen wenig existent.

00:02:43: alte Städte anschauen, dann ist genau dieser öffentliche Raum das was uns so gut verästert.

00:02:49: Ja definitiv das wo wir alle Freude haben und uns gerne aufhalten.

00:02:54: Was machen Sie mit Ihrem Institut vorrangig?

00:02:56: Was sind die Aufgaben- und Themengebiete?

00:02:59: Also wir haben zwei wesentlichen Bereiche.

00:03:02: der eine Bereich ist die Politik wachzurütteln und dass mit unseren Planungsdezernentinnen und Baubürgermeistern, wie die in Deutschland auch immer heißen mögen.

00:03:16: Und das Zweite ist die Forschung.

00:03:19: Wir forschen an Haustypen, die uns eine solche Stadt ... die einen öffentlichen Raum haben der angenehm ist, den ich nicht wohlfühle ermöglicht.

00:03:34: also wir schaffen ja heute nur Rohnbau, Häuser und das sind meistens rechteckige Kisten die einfach hintereinander gestellt werden oder aber auch schöner Häuser.

00:03:50: Ich will gar nicht Kiste sagen.

00:03:51: es gibt auch schöne Architekturen die da entstehen Aber all diesen Architekaturen fehlt des vorne und hinten des vorne des öffentlichen Raumes Und dass hinten im Mietwohnungsbau des privaten Gartenhofes oder Hofes, oder wie auch immer.

00:04:11: Wir haben heute die sogenannte Durchwägung und die Durchwigung ist eine der größten Fehler, die wir in den letzten Jahrzehnten im Städtebau gemacht haben.

00:04:24: Diese Durchwegungen versuchen wir zu reduzieren indem wir an Gebäuden forschen so wie sie in den letzten Jahrhunderten entstanden sind und von uns unserer Gesellschaft geliebt werden.

00:04:39: Und wir versuchen, diese Haustypen in unsere Zeit zu

00:04:43: transferieren.".

00:04:45: Haben Sie da auch schon Erfolge verzeichnen können, wo Sie sagen ja?

00:04:49: Wir haben in diesen vielen Jahren ... Ich hab's grade gesagt.

00:04:53: Sie sind jetzt schon bei der sechzehnten Konferenz und die meines Erachtens mittlerweile sehr groß ist eine feste Institution im Prinzip im Jahr geworden.

00:05:01: Wo merken sie, dass Sie da wirklich auch schon Erfolg verzeichnenden konnten?

00:05:06: Na ja, Sie müssen sich vorstellen als wir angefangen haben mit der Konference war es sehr schwer Menschen, in Deutschland was zu sagen haben im Städtebau, nach Düsseldorf zu bringen.

00:05:19: Die Konferenz war seinerzeit noch in DüsselDorf und das hat sich völlig geändert.

00:05:25: also heute haben wir auf den Konferenzen von Nord bis Süddeutschland eigentlich alle wichtigen Baubürgermeisterinnen die mit ihren eigenen Beiträgen diese Konferens ermöglichen und bereichern.

00:05:44: Und im Sinne der Komplexität der Stadt natürlich wichtig, dass wirklich all diese Personen an einem Tisch

00:05:50: sitzen?

00:05:51: Man muss es aber so verstehen... Wir haben damals von der Schönheit der Stadt gesprochen.

00:05:55: Da gab's einen Aufschrei in Deutschland überhaupt das dieses Teil Deutsches Institut für Stadtbaukunst heißt.

00:06:05: Das war völlig verpröhnt, weil man dachte, dass wir den sozialen Aspekt außen vorlassen.

00:06:12: Aber uns ist der soziale Aspekt unglaublich wichtig.

00:06:16: Er ist essentiell für das Leben in der Gemeinschaft unserer Gesellschaft und dazu braucht es aber auch spezielle Funktionen in der Stadt.

00:06:28: also ums nochmal zurückzubringen auf diese Hilfe von denen ich spreche Wenn man diese Höfe nicht in all den Jahrhunderten vor unserer Zeit schon gehabt hätte, dann müsste man sie heute erfinden.

00:06:43: Und wie erfinden Sie wieder neu?

00:06:44: warum?

00:06:46: Weil wir einen Mietwohnungsbau haben der solche Privatflächen den Mietern nicht zur Verfügung gestellt.

00:06:55: Also wir haben ja im Einfamilienhaus oder im Rheinhaus selbstverständlich unseren Garten, der eingefriedet ist in Mietwohnungsbau und davon haben die mehr als fünfzig Prozent.

00:07:04: in Deutschland gibt es diese Einfriedung nicht und das bedeutet dass man sein Fahrrad auf der Straße oder im öffentlichen Raum schrauben muss.

00:07:15: noch viel wichtiger, wenn Sie überlegen, dass wir heute Familien haben.

00:07:20: Wo beide Elternteile selbstverständlich arbeiten wollen?

00:07:23: Dann brauche ich einen Garten- oder einen Gärtenhof oder einen gemauerten Hof in dem mein Kind spielen kann während ich oben im vierten Obergeschoss in meiner Mietwohnung sitze und am Laptop arbeite.

00:07:38: Und dann kann das Kind da unten ungestört spielen beaufsichtigt von der Hausgemeinschaft und nicht irgendwo im öffentlichen Raum, wo ich Angst haben muss.

00:07:51: Wir sitzen ja jetzt hier mitten in Frankfurt, haben den Blick auf die Skyline der fünf größten Stadt Deutschlands.

00:07:58: Wahrscheinlich gucken wir sogar auf einen der dichtesten Momente im Land.

00:08:02: Einfachheit ... Das Thema unseres Podcasts heute scheint mir da nicht unbedingt der passendste Begriff.

00:08:09: Darüber würde ich gerne mal mit Ihnen sprechen.

00:08:11: Wie würden Sie denn das ... Einfache Bauern aus städtebaulicher Perspektive definieren im Unterschied zu einer eher gebäudebezogenen Definition, wo es glaube ich im aktuellen Diskurs eben benutzt wird.

00:08:26: Ja was ist einfaches Bauen?

00:08:30: Wir haben in unserer Forschung der letzten Jahre den Typ des sogenannten Flügelhauses erarbeitet, den wir in der europäischen Stadt der vergangenen Jahrhunderte haben.

00:08:46: Was bedeutet Flügelhaus?

00:08:48: Ich habe ein Haus was nicht parallel zur Straße steht sondern was sich in die Tiefe des Grundsturz hinein erstreckt und das bedeutet dass ich sehr viel weniger Erschließungsfläche benötige.

00:09:03: also wenn sie einen Haus haben mit dreißig Metern Reite und stellen das parallel zur Straße.

00:09:08: Dann haben sie dreißig Meter Straße, die Sie nicht nur bewirtschaften müssen, die erst mal bauen müssen.

00:09:15: Da steckt die ganze Infrastruktur drin

00:09:17: usw.,

00:09:18: wenn Sie das Haus rumdrehen und haben ein zehnmeter tiefes Haus, dann haben Sie plötzlich nur noch zehn Meter Straße.

00:09:27: Und das Flügelhaus erstreckt sich in die Tiefe des Grundstücks.

00:09:30: Das heißt, Sie haben vorne einen Haus an der Straße was ... zehn Meter breit ist oder zwölf Meter breites.

00:09:38: Oder wir haben fünfzig verschiedene Haustypen bei Arbeit, es geht bis zu vierundzwanzig Meter und sie gehen durch das Vorderhaus in einen Hof manchmal auch einfach nur durchs Treppenhaus Und das Ganze erschließt sich auf einer schmalen Straßenfläche.

00:09:56: Wir haben dieses Haus genommen und haben es über bestehende Bebauungen einmal eben Hannover-Kronsrode und einmal in Frankfurt-Wiegberg genegt, einmal auf eine geschlossene Bebauung.

00:10:11: Und einmal auf offene Bebauungen.

00:10:16: Was für uns selbst frappierend war ist, dass wir dreißig bis vierzig Prozent weniger Rundstück.

00:10:25: Jetzt können sie sagen versiegeln oder Sie können auch sagen verbrauchen.

00:10:29: Das eine ist ökologisch und das andere ist wirtschaftlich, ja?

00:10:32: Und da fängt einfach halt an.

00:10:35: in dem Moment wo ich einen Flächenverbrauch reduzieren kann der nur für die Straße da ist Ich rede von Straßenraum der hier reduziert wird um dreißig bis vierzig Prozent spare ich schon Grundstückskosten.

00:10:53: Und das macht natürlich die Investition für eine Wohnungsbaugesellschaft beispielsweise sehr viel einfacher, weil sie sehr viel weniger Straßenfläche bauen muss.

00:11:04: so Das halte ich für revolutionär.

00:11:08: Ich habe das auf der letzten Konferenz vorgestellt und habe dann hinterher gefragt, jetzt sagt mir doch mal lieber Baubürgermeister.

00:11:17: Liegen wir denn hier völlig falsch?

00:11:19: Dann war betreffender Schweigen im Raum und dann sagten die, na ist es total richtig?

00:11:26: Wir fragen uns nur warum wir da nicht selbst darauf gekommen sind.

00:11:29: so Es war gar nicht der Anlass, diese Wirtschaftlichkeit oder dieser ökologische Ansatz.

00:11:38: War gar nicht unser Ansatz für die Forschung sondern wir sind einfach erst mal davon ausgegangen dass wir wieder Würfe bekommen, zur Verfügung stellen und die wir in unseren alten Städten selbstverständlich haben.

00:11:56: Und die wollen unsere neuen Städte eben nicht

00:11:58: haben.".

00:11:58: Das ist ja sehr interessant, was Sie jetzt aufzeichnen!

00:12:01: Sie sind im Prinzip von einem sozialen Aspekt ausgegangen.

00:12:03: das war der Hof, den Hof zurück in die Stadt bringen für die Menschen Und ganz nebenbei.

00:12:10: im Prinzip haben wir auf der ökologischen Seite, aber auch auf der Ökonomischen Seite jetzt eine extreme Form eigentlich von Einfachheit geschaffen, wie man anbietet.

00:12:19: Das ist genau der Punkt und das hat uns selbst überrascht weil wir damit nicht, wir haben damit nicht gerechnet.

00:12:25: also Hannover-Krohnsgrote ist von einem hervorragenden Planer erarbeitet wurden seinerzeit von Bodemann, der in Kronzholen dafür gesorgt hat dass da vernünftige Architektur hinkommt das da vernimmstige Materialien hinkommen.

00:12:42: Das hat auf alle Fälle einen positiven Geragter ist.

00:12:47: aber auch die Planung ist dreißig Jahre alt und zu der Zeit hat man eben noch nicht so gedacht.

00:12:53: das heißt Da wir dort einen Wettbewerb gewonnen haben und uns damit auseinandergesetzt haben, konnten wir dieses Gebiet einfach jetzt gut flitzen um dann mal unser Flügelhaus rüberzulegen.

00:13:06: Also ist der Begriff der Einfachenstadt vielleicht doch gar nicht so falsch?

00:13:10: Der ist gar nicht falsch!

00:13:11: Der spielt auch eine ganz große Rolle weil wir erstmal in die Gänge kommen müssen, dass wir auch wieder Wohnungsbau machen können.

00:13:20: Und das schaffe ich nicht dadurch, dass sich zwei Steckdosen weniger ... Das ist auch wichtig, ja?

00:13:25: Dass wir den Standard des Hauses vereinfachen.

00:13:29: Aber es darf nicht dazu führen, dass es dann ein Pappdeckelhaus wird.

00:13:33: Sondern es müssen Häuser sein, die dauerhaft sind und die in hundert, zweinhalb Jahren eben auch noch stehen.

00:13:40: für die Identifikation mit dem Platz, mit der Straße unglaublich wichtig und deswegen betone ich das auch so sehr.

00:13:51: Das zweite was zur einfachen Stadt dazugehört ist im öffentliche Raum.

00:13:57: Ich glaube dass die Politik überhaupt nicht versteht welches Sprengstoffmaterial in diesem Thema steckt.

00:14:08: Jeder ist nur noch für sich alleine, es gibt keinen gemeinsamen Hof.

00:14:14: Es gibt aber auch keine Straße die eine eigene Identität hat ein Platz der eine eigene identität hat, auf dem ich mich wohlfühle geformt ist wie ein Wohnraum für die Öffentlichkeit.

00:14:30: Und ich brauche natürlich erstmal die Grundfigur eines Platzes, können wir in unserem Handbuch für Stadtbaukunst hundertfach abgebildet, solche Räume, wie sie bestehen und geliebt werden von unserer Gesellschaft – und dann gehören natürlich die Versaden dazu!

00:14:49: Das können nicht irgendwelche Blechglasversagen sein, sondern es müssen vernünftige, gemauerte Versagen mit vernünftigem Fenstern sein.

00:14:59: Das heißt nicht, dass das nach dem Jahrhundert aussieht.

00:15:03: Das kommt sofort als Gegenargument.

00:15:05: Ich habe nichts gegen den Jahrhunderte, aber wir als Architekten verdammen das Jahrhunde, weil man es so gelernt hat.

00:15:13: Es war früher Quatsch, weil die Gesellschaft liebt das Jahrhunter und nicht unsere Neubausiedlung.

00:15:21: Da sind wir ja wieder beim Begriff der Dauerhaftigkeit.

00:15:25: Und das ist für mich ein elementarer Bestandteil von Einfachheit, also wenn wir nicht für eine sehr lange Dauer bauen dann kann es gar nicht erst einfach werden.

00:15:36: Das sind die Grunderzeitviertel, dass sie von uns allen geliebt und ich bin mir sicher, die sind auch in drei Generationen noch von allen gelIEb.

00:15:43: Wie dauerhaft sind denn die?

00:15:45: heutigen Quartiere, die in Teilen entstehen.

00:15:48: Sie haben vorhin auch mal den Begriff Kiste verwendet.

00:15:51: Also wo ist sie gefahr?

00:15:53: Sie sprechen ja von der Schönheit der Stadt.

00:15:56: also kann eine Einfachheit auch im Konflikt geraten mit dieser Schönheit Der Stadt

00:16:02: auf alle Fälle.

00:16:04: In dem Moment, wo ich nur noch fünfzehn Versade mache dann hält die erstens nicht Sie ist unökologisch, sie ist nicht dauerhaft.

00:16:13: Sie ist aber vor allem auch hässlich.

00:16:15: also diese einfachen... Wir werden mit Sicherheit zurückkommen zu einer Ornamentierung unserer Fassaden.

00:16:22: Da bin ich sehr sicher weil die Ornamentierungen führt zu einer Tiefe der Fassade zur eine Tiefe, die wir in Licht und Schatten in Italien aber allerschönsten sehen können.

00:16:40: Ob das jetzt alte Stuck-Elemente sind oder irgendwas anderes weiß ich nicht.

00:16:45: Es gibt ja schon Kollegen und Kolleginnen, die mit solchen Dingen arbeiten und vielleicht auch etwas was aus dem Städtebau heraus, aus dem richtig verstandenen Städtepau raus uns klar sein muss es gibt in deutschen Sprach Gebrauch Die Straßenfassade Nicht einfach nur Fassade sondern Straßenfassade.

00:17:11: Das heißt, ich schaffe einen städtischen Raum den Städtlichen Raum der Straße mit einer besonders gestalteten Fassade und diese Fassad geht natürlich nicht rund um das Haus sondern ist es die Straßenfassa Die Hof-Fassade oder die Gartenfassada kann wiederum sehr viel einfacher sein.

00:17:31: Das können Sie in allen Jahrhunderten beobachten und es gibt mittlerweile Architekten wie mich Aber ich nenne auch mal den leider verstorbenen Arno-Lederer, der hier am Frankfurter Historischen Museum eine wunderschöne... repräsentative Steinfassade in den öffentlichen Raum hinein gearbeitet hat und die Rückseite sehr viel einfacher gemacht hat.

00:17:58: Also das kommt auch wieder zurück, die Idee von vorne und hinten von etwas repräsentativer in den Öffentlichen Raum hinein und etwas einfacher auf der Rückseiten.

00:18:12: Tatsächlich war ... Herr Lederer, ja unser allererster Podcast-Gast.

00:18:16: Ich weiß nicht, ob Sie das wissen... Genau!

00:18:20: Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir Ihnen da dabei hatten.

00:18:22: Das war glaube ich sogar sein allererester Podcast und mit ihm aber auch mit weiteren Gesprächspartnern danach.

00:18:29: Also wir hatten noch ein Gespräch mit Hasguck Zemmrich, mit Alex

00:18:32: S.Y.,

00:18:33: Baumschlager Eberle.

00:18:34: Es war immer so eine Grundessenz.

00:18:36: Eigentlich hat das Thema Einfachheit, es entwickelt ja auch ne neue Ästhetik.

00:18:40: also einfach heißt nicht Banalität oder Verarmung sondern es bildet eigentlich eine ganz eigene Ästhätik aus die nicht immer die absolute Reduktion sein muss.

00:18:51: und ich persönlich finde ein robustes Haus mit einer klaren Architektur die selbstständig ist additive Systeme erst mal funktionieren kann.

00:19:01: Daher kommt Architektur, das ist auch ein gestalterisches Statement.

00:19:06: und was uns wieder in die Zukunft tragen kann ... Ich bin von dieser Ästhetik absolut überzeugt!

00:19:13: Die macht ja Spaß.

00:19:14: Ja also ich sag mal so selbst Corbusier hat seine Versagen gestaltet.

00:19:19: Und nicht nur einfach einen weißen Kugus dahingestellt.

00:19:21: Der weise Kugos ist so lange schön, solange er gut proportioniert werden kann.

00:19:27: Also wenn ich ein Museum habe und das als weißen Kubus in den städtischen Raumstelle, dann kann das wunderschön sein immer unter der Voraussetzung dass derweise Kubus auch gepflegt wird und dass er dauerhaft ist.

00:19:41: aber dann können sie die Fenster wenn Sie es können in den richtigen Proportionen in die Fassade setzen.

00:19:50: entwickeln Sie ein wunderschönes Objekt in der Stadt vielleicht als Öffnen.

00:19:56: Ich hab von einem öffentlichen Gebäude gesporen, aber im Wohnungsbau, wo ich einfach ... Das erste was wir haben ist das Wohnungsbau.

00:20:09: Ja damit fängt an die Stadt überhaupt erst an und da fängt ja schon diese Situation an dass eigentlich jedes Treppenhaus eine eigene Fassade haben muss.

00:20:22: Wir bauen heute hundert Meter lange Teile und haben da vielleicht vier Treppenhäuser drin, dann machen wir eine Fassada davor.

00:20:31: Das führt dazu dass die Leute sich nicht mehr identifizieren können mit ihrem Zuhause, mit ihrem Haus.

00:20:38: Man glaubt ja immer das dass im Jahrhundert beispielsweise aufwendig Architektur gemacht wurde.

00:20:46: Mitnichten, diese ganzen Stuckteile waren gekauft, die konnten sie kombinieren und an die Fassade kleben.

00:20:55: Und man glaubt auch das, dass die Grundrisse alle unterschiedlich waren.

00:20:59: Auch dort mitnichten – das sind Standardhäuser, das sind Haustypen wie wir sie in ganz Deutschland finden.

00:21:07: Gehen Sie!

00:21:08: Da gucken sich das Ganghaus in Lübeck an oder die Kaffeemühle in Dresden, oder das Schnittshaus in Hamburg.

00:21:16: Oder das Treibfensterhaus in Achendessen-Haustypen, die an einem bestimmten Ort unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen entstanden sind und die wir heute wiederfinden wenn sie so wollen um geförderten Wohnungsbau.

00:21:29: Dort ist ja alles genau festgelegt.

00:21:33: Die Grundrisse können standardisiert werden, die Fassaden aber in denen sie zur Straße hingehen um mit denen sich die Menschen identifizieren sollen.

00:21:45: Die müssen individuell sein und die waren es in allen Jahrhunderten.

00:21:51: Jeder hatte seine individuelle Fassade selbst bei Gebäuden, die nicht zentriert sind.

00:21:59: also ich sage nochmal ein Treppenhaus eine Fassade.

00:22:03: Und das bedeutet eben, dass ich in dem Treppenhaus oder an dem Treffenhaus, in das ich hineingehe, mein eigenes Haus im öffentlichen Raum erkenne.

00:22:15: und das ist etwas was in Heidelberg meiner meines Wissens zum ersten Mal in der Windchiestraße realisiert wurde von einem Berliner Architekten.

00:22:27: weil die Wohnungsbaugesellschaft gesagt hat Ich will hier nicht eine Fassade haben.

00:22:34: Es ist ein ganzer Block, der dort gebaut ist.

00:22:38: Sondern ich möchte für jedes Treppenhaus eine eigene Fassada und das ist Gefahr der Wohnungsbau.

00:22:44: Die Leute identifizieren sich damit, die fühlen sich wohl damit.

00:22:48: Egal ob die Fassaden jetzt befält oder nicht, das ist noch mal auf einem ganz anderen Land Vielfalt.

00:22:54: ist städtisches Leben.

00:22:56: Also, da gibt es natürlich ... Es gibt in allen Jahrhunderten positive und negative Beispiele aber die Individualität des Hauseingangs der Hausfassade, der Straßenfassad ist das was unsere Gesellschaft benötigt.

00:23:09: Absolut!

00:23:10: Ich möchte meinen Haus nicht nur an der Hausnahme erkennen können.

00:23:14: Sie haben einmal vom Würgegriff des Bebauungsplans gesprochen.

00:23:19: Welche konkreten Mechanismen sind es denn, die aus ihrer Sicht heute eben oft zu solchen Lebensarmen vielleicht auch leblosen Neubaugebieten führen?

00:23:29: Außer dem was sie gerade schon genannt

00:23:31: haben.

00:23:31: Ja, das Problem des Bebauungsplans ist, dass er so theoretisch ist.

00:23:37: Dass dann hinterher von irgendwelchen Leuten buntetilchen gemacht werden müssen um eine mögliche Anmutung der Bevölkerung anzubieten.

00:23:46: also wenn sie in die Bürgerbeteiligung gehen und haben nicht irgendwelche Bilder am B-Plan können überhaupt nichts erkennen.

00:23:54: Das ist ein reines Zahlenwerk.

00:23:56: da geht es um Ausnutzungen um Geschosshöhen und ich weiß nicht was, der ist so theoretisch dass daraus keine Stadt entstehen kann.

00:24:07: Sie müssen erst um die Architektur verstehen das heißt sie müssen wissen wie funktioniert eigentlich ein Wohnungsbau?

00:24:15: Und dann können sie anfangen einen Grundstück zu beplanen mit mehreren Häusern.

00:24:22: Wenn Sie nicht wissen, wie tief so ein Haus ist.

00:24:24: Wenn sie nicht wissen ... Wie breit so'n Haus sein kann?

00:24:27: Dann können Sie nur hergehen und können in Ihren Bebauungsplan eine Baugrenze oder eine Baulinie einzeichnen.

00:24:35: Und dann schreiben Sie einen Aussennstiffer rein.

00:24:38: Und vielleicht noch eine Geschossigkeit rein.

00:24:42: Dann war's das!

00:24:43: Und was uns einfach fehlt, und das fehlt uns leider ... in unserer Ausbildung bis zum heutigen Tage.

00:24:49: Sie können noch heute bei den Raumplanern, in Dortmund beispielsweise Stadtplanung lernen ohne zu wissen wie eigentlich Gebäudekunde.

00:25:01: also sie haben keinen Fach Gebäudekunde.

00:25:04: das heißt die wissen nicht wie funktioniert ein Wohnungsbau.

00:25:08: dann sitzen sie nachher in irgendeinem Stadtplanungsamt und sollen Beplan machen für ein Wohngebiet Aber sie haben keine Ahnung, wie eigentlich ein Wohnungsbauch funktioniert.

00:25:18: Wie funktioniert ein Wohnensbaugrundriss?

00:25:21: Das kann nur theoretisch und das kann nur schräg werden.

00:25:24: Und Sie überlassen es als Planer damit dem Investor beziehungsweise der Wohnungsbaumesellschaften.

00:25:30: Das geht eben überhaupt nicht!

00:25:32: Wir müssen zurück zu Typen kommen von denen wir wissen die sind so breit Und danach kann ich dann hergehen und kann Fluchtlinien, Kleine wie es Theo Fischer in München gemacht hat erstellen.

00:25:51: Dann kriege ich plötzlich wunderschöne öffentliche Räume.

00:25:55: Das schafft ein B-Plan mit all den theoretischen Hintergründen mit nichtem Öffnen.

00:26:03: Es wird immer theoretisch bleiben und es wird immer anonym bleiben.

00:26:08: Und wenn Sie dann mal mit irgendeinem guten Architekten an so ein B-Plan rankommen, dann haben sie Glück, der wird vielleicht noch was draus machen.

00:26:17: aber meistens führt das sogar dazu dass wir den B-plan ändern müssen.

00:26:21: Wir haben das gerade jetzt in Berlin am Wolkenmarkt erlebt.

00:26:26: Der Beplan war sechzehn Jahre alt und er entsprach mitnichten dem, was die Politik an diesem Ort hinter Rotem Rathaus in Berlin wollte.

00:26:36: Und der Senator hat sich dann entschlossen den Beplan zu ändern im neuen Verfahren.

00:26:42: Das muss einfach auch möglich sein!

00:26:46: Ich muss von der Architektur vom Städtebau ausgehen und nicht von der Planung.

00:26:53: Wir müssen endlich wieder das hinkriegen, Architektur und Planungen zusammen... um daraus eine vernünftige Stelle bereuzumachen.

00:27:03: Und auch da, Stichwort Einfachheit, geht das mit dem Hinterfragen los?

00:27:07: Das finde ich jetzt ganz interessant!

00:27:08: Das war im Prinzip Resultat aus vielen unserer Gespräche bisher in der Architektur.

00:27:13: Ich muss eben die bestehenden Dinge einfach mal hinterfragen und eben auch den B-Plan in diesem Falle und dann nicht alles so hinnehmen wie es ist weil vieles ist eben im Laufe der Jahre auch komplexer geworden und vielleicht gar nicht mehr so nachvollziehbar.

00:27:26: Es muss gar nicht mehr so sein, was ja auch gerade passiert an vielen Stellen.

00:27:31: Ja ... aber wir haben noch einen ganz weiten Weg vor uns.

00:27:36: Das liegt einmal an den Architekten, die Angst haben für der Geschichte der Stadt, jede Fassade, die nur irgendwo ein Fenster gewendet oder um Garen eine Säule haben.

00:27:51: Also ... sich furchtbar darüber aufregen und weil sie das nicht frisch finden, weil sie es nicht für unsere Zeit adäquat finden.

00:28:01: Aber es gibt das Zeug seit Jahrhunderten, seit zwei Jahrtausenden genau genommen Und wir tun heute so als wenn wir so modern wären und irgendwas anderes machen müssen.

00:28:14: Das ist nicht der Weg weiter denken.

00:28:18: Ja, ich will ja nicht sagen dass wir jetzt nur bauen im wie im Jahrhundert.

00:28:22: da gab es viele soziale Probleme.

00:28:24: die wollen wir heute nicht mehr haben aber wir wollen die Elemente dies im Städtebau der Vergangenheit selbstverständlich gab.

00:28:34: die wollen Wir zurückholen und versuchen sie in unserer Zeit zu übertragen.

00:28:40: Was ist da so die größte ungenutzte Chance, die wir städtebaulich eigentlich wahrnehmen könnten?

00:28:45: Um zu dieser Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt wieder beizutragen.

00:28:49: Haben Sie da ...

00:28:50: Na, wir müssen... Also unsere Ausbildung muss ein anderer werden.

00:28:54: Wir müssen unserer Architekten Baugechichte lernen.

00:29:00: Unsere Architekten müssen selbstverständlich nicht nur Funktionen, Wohnfunktionen Stadtfunktionen und so weiter können.

00:29:09: Und wir müssen weg in der Ausbildung, der Planung vom Denken in Prozessen ... Ja?

00:29:16: Wir denken nur noch im Prozess.

00:29:18: Was muss ich machen damit das und was passiert?

00:29:22: Nein!

00:29:23: Es gehört der städtebauliche Entwurf.

00:29:26: Die Zeichnung gehört zum städtischen Raum wenn nicht denn einen vernünftigen Städtischraum entwickeln werden.

00:29:35: Es gibt ja eine sehr große aktuelle Debatte rund um das Thema Vereinfachung, Gebäudetyp E und Co.

00:29:43: Gibt es aus Ihrer Sicht ne konkrete Norm oder auch ne Vorschrift die Sie gerne sofort abschaffen würden?

00:29:49: Oder sie vereinfachen würden wenn sie das könnten?

00:29:52: Und was hätte das vielleicht für städtebauliche Veränderungen, die diese Abschaffung mit sich bringen würde?

00:29:59: Ja also eine, die völlig absurd ist und nicht verstanden wird in der Planung, ist die der Protogeschossfläche.

00:30:08: Also ich gehe her und sage lieber Bauherr du darfst so viel Protogeschussfläche auf dein Grundstück setzen was macht er?

00:30:20: Er versucht die Wände so dünn zu machen wie möglich.

00:30:23: das heißt im Bürohaus Bauer habe ich nur noch Glaswende oftmals auch im Wohnungsbau mittlerweile.

00:30:32: Ich täglich empfinde es meistens auch noch schick, das ist das Verrückte dabei aber es führt natürlich dazu dass ich höchste ökologische Probleme mir damit einhandle.

00:30:43: also erstens mal ist die Dauerhaftigkeit nicht gegeben.

00:30:46: wir sehen das ja hier.

00:30:47: die Hochhäuser in Frankfurt werden komplett entkleidet weil sie eine Kürttin wohl Fassade haben also ne vorgehängte Aluminium-Klasfassade, statt dass ich die Konstruktion in die Fassade hineinsetze.

00:31:03: Es führt dann dazu, dass Sie bei einigen Investoren plötzlich im Wohnungsbau Gipskartonwände haben, die nur noch zehn Zentimeter sind weil sie damit eben auch... Platz einsparen.

00:31:16: und es führt im Wohnungsbau auch dazu, dass ich Wärme dem Verbundsysteme habe.

00:31:20: Weil ich nämlich damit die dünsten Außenwände hinkriegen kann.

00:31:28: Und also müsste erst mal sagen in unserer Gesetzgebung wir müssen uns dem wenigstens den Investor oder der Wohnungsbaugesellschaft freistellen, wie sie zu bauen haben.

00:31:42: Das ist ein Minikriterium und dazu muss ich sagen du darfst hier so viel Netto-Baufläche hinbringen und wie dick du dann deine Wände machst das ist mir als Gesetzgeber völlig egal.

00:31:55: also das ist einer der es geht ja heute nach GIF können Sie heute rechnen die Fassade bis zum bis zum Glas Kastenfenster wird es nicht mehr geben.

00:32:08: In Zukunft, weil natürlich das Kasten-Fenster dazu führt ... dass ich ... zwanzig, dreißig Zentimeter Fläche verliere.

00:32:19: und wenn sie ein Haus haben was eben hundert Meter lang ist dann haben Sie zweinhalb Meter insgesamt die Sie da diese Dreißig-Zentimeter verlieren.

00:32:32: Das wird kein Bauern machen Ja?

00:32:34: Das ist völlig absurd.

00:32:35: also wir Arbeiten eigentlich in dem Bereich geben das, was wir eigentlich wollen.

00:32:41: Dass wir nämlich dauerhaft bauen und dass wir eine nachhaltige Architektur entwickeln

00:32:48: können.

00:32:48: Das hört sich für mich viel Gift wie die kleine Giftspritze an für robuste ja dauerhafte Architektooer, die auch von ihrer Masse erlebt.

00:32:59: Herr Prof.

00:32:59: Merkler, vielen Dank für all diese Gedanken!

00:33:01: Das war tatsächlich jetzt nochmal ein ganz neuer Gedanke, den wir in allen Folgen noch gar nicht ansatzweise besprochen haben sowieso.

00:33:07: Diese städtebauliche Perspektive ist hier nur wohl mit unserer Podcastreihe.

00:33:11: das fand ich sehr spannend.

00:33:13: Ich

00:33:14: nehme mit einfachheit fängt ganz klar nicht erst beim Gebäude an sondern in der Klarheit der städtischen Struktur schon viel früher und hört dann eben auch nicht im Haus natürlich auf.

00:33:25: Wir reden von Grundrissen, aber auch von Fassaden die auf keinen Fall zu einfach gedacht werden.

00:33:32: also Einfachheit hat ja auch sehr viele Facetten.

00:33:34: das muss man hier auch noch mal festhalten.

00:33:37: Ich höre aber auch, dass es gar kein Gegensatz aus Ihrer Sicht ist zur Schönheit der Stadt.

00:33:42: Denn einfachkeit kann fast eine Voraussetzung dafür werden, dass wir eben robuste Typologien wie ein Flügelhaus schaffen und diese schaffen dann den Spielraum, den es braucht um Fassadenhöfe und Straßen wieder mit Zorgfalt zu gestalten.

00:33:57: Ja das ist eindeutig so.

00:33:59: Und was Sie jetzt vergessen haben sind die drei bis vierzig Prozent, die ich an der Schließungsfläche spare ... Ganz nebenbei!

00:34:05: nicht versiegle und mit denen ich sehr viel Geld einspare, um damit sehr viel mehr Wohnungen auf sehr viel kleineren Grundstück bauen zu können.

00:34:16: Absolut spannender Ansatz.

00:34:18: werden wir auch in unserem Podcast diese nochmal verlinken, damit man sich das auch noch mal durchlesen kann.

00:34:24: Das ist für viele unserer Hörer sicherlich sehr, sehr spannend!

00:34:27: Danke an unsere Hörner an der Stelle fürs Zuhören.

00:34:30: Abonniert gerne unseren Kanal, lasst uns Kommentare da und an dieser Stelle – das mache ich sonst nie aber es passt so gut.

00:34:36: weil wir über das Thema Baukultur gesprochen haben möchte ich schon einmal unser nächsten Podcast Gast

00:34:41: anmoderieren.

00:34:43: Als nächstes sprechen wir mit Rainer Nagel von der Bundesstiftung Baukultur und werden dieses Thema dann auch nochmal wieder mit mehr Fokus noch auf die Architektur, von der städtebaulichen Perspektive aus jetzt weiter besprechen.

00:34:55: Da freue ich mich jetzt schon drauf und an der Stelle.

00:34:57: herzlichen Dank für

00:34:58: ihre Arbeit.

00:34:59: Gerne!

00:34:59: Mit Rainer Nage haben wir viel zu tun.

Über diesen Podcast

Was bedeutet es, „einfach“ zu bauen? Wieso ist es so wichtig, den gesamten Lebenszyklus – von der Entwurfsplanung über den Gebäudebetrieb bis zum Rückbau – zu vereinfachen? Und geht das überhaupt, wenn Normen, unterschiedliche Anforderungen und wirtschaftliche Interessen scheinbar immer größeren Einfluss auf das eigentliche Bauen haben? Rebekka Pottgüter (Head of Communications bei HPP Architekten) ist überzeugt: Die Forderung „Macht das Bauen einfacher!“ ist mit Blick auf eine nachhaltige Zukunftsgestaltung wichtiger denn je. Im Gespräch mit ExpertInnen aus allen Bereichen des Bauens ergründet sie Haltungen, Vorstellungen und Lösungsvorschläge.

„Simplicity – Einfach bauen“ ist der Podcast, der mit Unterstützung von KS-Original, dem Markenverbund mittelständischer Kalksandsteinhersteller, untersucht, wie die Baukultur sich ohne Qualitätsverlust von den komplexen Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft befreien und einfacher und damit nachhaltiger bauen kann.

von und mit KS-Original

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